
Geeignet für Süssspeisen, Kompotte, Gebäck, Obstsalat.
Zimt wird aus der getrockneten Innenrinde des zur Familie der Lorbeergewächse gehörenden Zimtbaumes gewonnen. Zwei- bis dreimal im Jahr werden vom Zimtbaum dicke Zweige abgschnitten. Nachdem die Aussenrinde abgeschabt ist, wird die aromatische Innenrinde sorgfältig herausgelöst und getrocknet. Der Geschmack entwickelt sich erst richtig beim Trocknungs- und Fermentierungsprozess. Es gibt Hunderte von Arten der Zimtgattung, als Gewürz spielen jedoch nur der Ceylonzimt und die Kassie eine Rolle. Die Rinde der mit dem Zimt verwandten Kassie ist dicker, riecht kräftig und schmeckt brennend-würzig. Ceylonzimt ist heller in der Farbe und riecht angenehm süss.
HerkunftZimt gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Um 2800 vor Christus wird er bereits im Kräuterbuch des chinesischen Kaisers Chen-Nung-Kwai beschrieben; auch in der Bibel wird er mehrmals erwähnt. Die arabischen Kaufleute holten sich die Zimtstangen aus Indien und von den südostasiatischen Inseln. Verschiedene Seefahrernationen haben den Zimt dann in Europa eingeführt.
VerwendungDer feine Geschmack von Zimt passt zu Milchreis, Obstsalat, Fruchtkuchen, Kompott, Gewürzbrot und Weihnachtsgebäck. Zimt gehört aber auch in Grog, Punsch, Glühwein und Kaffee. Eine Prise Zimt darf auch auf dem Griessköpfchen nicht fehlen.
HeilwirkungZimt wird seit jeher als Heilmittel geschätzt. Er wirkt verdauungsfördernd und hilft bei Magen- und Nierenerkrankungen.
Haben Sie gewusst?Zimt ist als Gewürz sowohl in Cola-Getränken als auch in Vermouth und Magenbitter enthalten. Um einen feinen Zimtzucker zu erhalten, können Zimtstangen wie Vanilleschoten in Zucker aufbewahrt werden. Zimtstangen, vermischt mit Orangenschalen, Zitronenschalen und Apfelschnitzen, in einem Schälchen auf einem warmen Heizkörper gestellt, verbreiten einen würzigen Duft.