Yoga Tee für die Gesundheit

Verfasst am Dienstag, 22. Januar 2008

Genau genommen ist der Yoga Tee gar kein Tee, sondern ein Aufgussgetränk, denn er enthält nur Gewürze und keine Teile der Teepflanze. Die Grundzutaten für den Yoga Tee sind schwarzer Pfeffer, Nelken, Kardamom, Zimt und Ingwer. Häufig wird er aber noch mit anderen Zutaten aromatisiert, zum Beispiel mit Vanille, Süßholz, Lavendelblüten oder Rosenblättern.

Der Yoga Tee stammt aus Indien und basiert auf ayurvedischem Wissen. Entwickelt hat ihn ein indischer Yoga-Meister, der ihn seinen Schülern zur Unterstützung der Yogaübungen reichte. Der Tee ist anregend und würzig, ohne dabei aufputschend zu wirken und ist damit eine ideale Ergänzung zu den Übungen. Seinen Siegeszug in Europa trat der Yoga Tee im Zuge der Wellnesswelle an. Er wird längst nicht mehr ausschließlich zum Yoga getrunken, sondern erfreut sich allgemein wachsender Beliebtheit. Für den ursprünglichen Yoga Tee werden die Zutaten bis zu 25 Minuten in Wasser gekocht, anschließend wird er mit Milch aufgegossen. Dadurch wird den Gewürzen etwas von ihrer Schärfe genommen und die Milch wird weniger schleimig. Insgesamt ergibt sich so eine sehr harmonische und ausgewogene Mischung. Die fertigen Yoga Tee-Mischungen und Yoga Tee Beuteltees sind in der Regel so vorbehandelt, dass sie ihre Wirkung besser entfalten und nicht erst 20 oder 25 Minuten gekocht werden müssen. Die Auswahl der Gewürze basiert wie bereits erwähnt auf der Ayurveda Medizin.

Ingwer beispielsweise ist Bestandteil fast aller ayurvedischer Heilmittel, da er die Wirkung anderer Heilpflanzen verstärken soll. Er hat einen scharfen, frischen Geschmack und wird eingesetzt bei Magen-Darm Problemen und Erkrankungen der Atemwege. Ganz besonders zu empfehlen wäre der Ingwer-Energietee Bio.

Schwarzer Pfeffer enthält reichlich Piperin und ätherische Öle. In der ayurvedischen Heilkunde wird er für Menschen empfohlen, die zu Hektik neigen, aber gleichzeitig sehr harmoniebedürftig sind. Außerdem wirkt er sich positiv bei einer Neigung zu Übergewicht aus, da er Verdauung und die Durchblutung fördert.

Nelken, oder besser gesagt Gewürznelken enthalten einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Mit der Blume haben die Gewürznelken übrigens nichts zu tun, denn es handelt sich dabei um die Knospen eines Strauchs. Ihre Inhaltsstoffe wirken schmerzlindernd und hemmen das Wachstum von Bakterien.

Ein Verwandter des Ingwers ist der Kardamom, allerdings verwendet man nicht die Wurzel, sondern die Frucht als Gewürz. Kardamom regt die Verdauung an, beruhigt den Magen und befreit die Atemwege.

Zimt wirkt ebenfalls auf den Magen-Darm-Trakt und wirkt schleimlösend und entkrampfend.

Allen Gewürzen zusammen verdankt der Yoga Tee seine besonders wohltuende Wirkung.

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