Teeanbaugebiet Japan

Verfasst am Donnerstag, 6. September 2007

Ebenso wie China gehört Japan zu einem der traditionellsten Teeproduzenten. Angefangen hat alles im 8. Jahrhundert, als Buddhisten die ersten Teesamen von ihren Reisen aus China mitgebracht haben. Vor allem der Grüne Tee gewann dabei einen hohen Stellenwert und wird vor und nach der Meditation eingenommen.

Die religiösen Wurzeln des Tees durchziehen mittlerweile das gesamte Landesbild. Architektur, Kunst und natürlich das gesellschaftliche Verhalten sind konform mit der Teetradition.
Sencha Japan Tee bzw. Bancha Japan Tee gehört zum alltäglichen Leben in Japan hinzu, während der Gyokuro Japan Grüntee für besondere Anlässe zubereitet wird. Die Hauptanbaugebiete sind Honshu, Shikoku, Kyushu und Okinawa. Kleine Familienbetriebe finden sich auf den Plantagen in Asahi, Yamana, Umoji, Kyogoku und Kambayashi wieder. Hier wird richtige Tradition gelebt, denn die Plantagen gehen bis auf die Vergangenheit der Buddhisten zurück.

Japan nutzt trotz seiner Tradition hoch entwickelte Maschinen, die die Verarbeitung, vor allem jedoch die Ernte, vereinfachen sollen. Moderner Sonnenschutz und Pflückroboter kommen so zum Einsatz.

Durch das konstante Klima in den Anbauregionen sind die Qualität sowie der Geschmack der Tees weitestgehend gleich. Die Unterscheidung erfolgt in aller Regel aufgrund ihrer Verarbeitung. Die Qualität wird jedoch an der Farbe der Teeblätter festgemacht. Im Allgemeinen gilt, je dunkler die Blätter, desto höher ist die Qualität. Die Haupterntezeit ist von Mai bis September, wobei die Erträge im Juni als besonders schmackhaft empfunden werden.

Die Blätter werden nach dem Pflücken, egal über in Handarbeit oder mit Maschinen, direkt weiterverarbeitet, um so Qualitätsverluste mindern zu können. In aller Regel folgt als nächster Schritt die Fermentierung, denn hier wird den Blättern die Feuchtigkeit entzogen. Dieser Prozess ist sehr sensibel, denn die Fermentierung trägt maßgeblich zur Milde bzw. Stärke des Tees. Im Ergebnis entsteht entweder Grüner Tee oder Schwarzer Tee, das Hauptaugenmerk in Japan liegt jedoch auf Grünem Tee.

Je nach Verwendung wird der Tee beispielsweise maschinell gepresst. Zwar wird dieser Tee vorwiegend für Teemischungen und Teebeutel benutzt, etwaige Qualitätsunterschiede lassen sich durch die Verarbeitungsmethode jedoch hervorragend ausgleichen.

Wird Grüner Tee in Handarbeit hergestellt, werden die Blätter mit Wasserdampf behandelt und erhitzt, um so die Fermentierung zu verhindern.

Bei dieser Arbeit ist sehr viel Feingefühl erforderlich, so dass eine Automatisierung fast unmöglich erscheint.

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