Teeanbaugebiet China

Verfasst am Donnerstag, 6. September 2007

Tee zählt in China zu einem Nationalgetränk. Bedingt durch die alten Traditionen und Sitten ist Tee nicht mehr wegzudenken.

China gilt noch heute als das Teeanbauland schlechthin, wobei Indien für den Export mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und China somit von Platz 1 verdrängt.

Dem Teeanbau wird sehr viel Zuwendung gewidmet. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein wurde von der Saat bis zur Ernte jeder Handgriff manuell durchgeführt, um mögliche Qualitätsverluste verhindern zu können. Mit fortscheitender Technologisierung und einem zunehmenden Werteverfall in der Republik, verlor der Tee immer mehr an Bedeutung. Teehäuser wurden geschlossen und der Teepreis an sich stieg enorm an. Selbst die billigsten Sorten waren nicht mehr für die einfache Schicht erschwinglich. Diese Einstellung hat sich jedoch heute wieder geändert. Für die gastfreundlichen Chinesen gibt es nichts Schöneres als ihre traditionellen Teezeremonien mit Touristen zu erleben.

Charakteristisch für chinesische Tees sind ihre Namen, praktisch ein Alleinstellungsmerkmal. Die Namen werden klassischerweise nicht nur nach Ihrem Anbaugebiet benannt, vielmehr werden fantasie- und klangvolle Namen verwendet. Die wichtigsten Anbaugebiete Chinas sind Zhejiang, Guanxi, Yunnan, Anhui, Henan, Hubei, Gansu, Jiangsu, Hainan, Shanxi, Shandong, Guizou, Szechuan. Tibet gilt ebenfalls als Anbaugebiet und genießt aufgrund seines religiösen Hintergrunds einen besonders guten Ruf.

Kleine Familienbetriebe lassen die Bedeutung des Tees wieder aufleben. In liebevoller Handarbeit wird gesät und geerntet, daher überwiegen keine großen Plantagen und die Ernteerträge fallen gering aus.

Chinesischer Tee ist aufgrund seiner Herkunft, Verarbeitung und seines Buketts als Grüner Tee, Schwarzer Tee, halbfermentierter Tee, Weißer Tee, bedufteter Tee und gepresster Tee wieder zu finden.

Anhui ist nicht nur ein Naturparadies sondern bringt sehr qualitative und handgearbeitete Tees zum Vorschein. Große Plantagen sind hier fehl am Platze. Vielmehr herrschen hier kleine beschauliche Teegärten vor.

Fujian ist ebenfalls ein sehr kleines Anbaugebiet, das durch Handarbeit und Qualität überzeugt. Dem weltbekannten Jasmin Tee, der durch sein liebliches Bukett verzaubert und dem Weißen Tee werden hier die größte Bedeutung beigemessen.

Yunnan und Tee stehen in einer Einheit, beides von einander getrennt zu betrachten ist fast gar nicht möglich. Yunnan gilt es Heimat des Tees und somit als das älteste Anbaugebiet überhaupt. Glaubt man der Geschichte, so stammt die Teepflanze aus dieser Region. Kein wunder also, dass Traditionen hier besonders gepflegt werden.

Zheijang ist die Heimat des Lung Ching Tee, dem besten Grünen Tee in China. Der Anbau dieser Sorte rührt ebenfalls aus einer langen und auch heute noch gepflegten Tradition.

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