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Geeignet für asiatische Gerichte, insbesondere Zubereitungen mit Schweinefleisch, Ente und Huhn.
Auch für pfannengerührte Gemüse, Gerichte mit langer Garzeit, auch bei Verwendung von Sojasauce, Fisch und Meeresfrüchte, Kürbis.
Sternanis ist die sternförmige Frucht eines kleinen immergrünen Baumes, der in China beheimatet ist. Der Baum, der etwa 8 m hoch wird, trägt erst ab dem 6. Jahr Früchte, dann aber kontinuierlich bis zu hundert Jahre. Aus seinen Blüten gehen Sammelfrüchte hervor, die meist aus acht dunkelbraunen Einzelfrüchten sternförmig zusammengesetzt sind und von denen jede einen kleinen braunen Samen enthält. Die größte Würzkraft steckt aber in der Fruchtschale. Sternanis wird viel in der chinesischen und vietnamesischen Küche verwendet und ist Bestandteil des chinesischen Fünfgewürzpulvers. Ein englischer Matrose soll das Gewürz Ende des 16. Jahrhunderts nach Europa gebracht haben. Als Küchengewürz hat Sternanis bei uns aber nie eine große Rolle gespielt, außer als Zutat für Glühwein und Weihnachtsgebäck. Geruch und Geschmack sind stark aromatisch und anisähnlich, denn wie Anis enthält er das ätherische Öl Anethol. In der Medizin gilt Sternanis als allgemein anregend und harntreibend, und ein Tee aus Sternanis soll Halsschmerzen lindern. Das ätherische Öl wird zum Aromatisieren von Likör verwendet.
VerwendungAsiatische Gerichte, insbesondere Zubereitungen mit Schweinefleisch, Ente und Huhn; pfannengerührte Gemüse; Gerichte mit langer Garzeit, auch bei Verwendung von Sojasauce; Fisch und Meeresfrüchte; Kürbis.
KüchentipsFür ein würzig-süßes Aroma ein Stück Sternanis vor dem Braten in das Innere von Huhn oder Ente legen oder Schmorgerichten von Schweinefleisch, Huhn oder Ente beifügen.