
Pfefferminze wird bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Erkältung, Darmkoliken, Durchfall, Übelkeit, Menstruationsbeschwerden und Migräne angewendet.
Die Gattung Minze bildet eine komplexe Gruppe, in der die Bildung von Hybriden sowohl in der freien Natur wie auch in der Kultivierung leicht vorkommt; das erschwert die genaue Bestimmung der einzelnen Pflanzen. Sie enthalten hohe Anteile ätherischer Öle verschiedener Zusammensetzung. Das Menthol gibt den Minzen ihren charakteristischen Duft und Geschmack, der kühlend und wärmend zugleich ist.
Pfefferminze ist eine Kreuzung aus mehreren Stammpflanzen. Der feldmäßige Anbau liefert jährlich zwei Ernten. Einheimische Drogenqualitäten (Bayern) sind besonders gut, reichen aber nicht aus.
Arzneilich wirksamer Bestandteil: Pfefferminzblätter
Anwendungsgebiete: Krampfartige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sowie der Gallenblase und Gallenwege.
Gegenanzeigen: Bei Gallensteinleiden nur nach Rücksprache mit einem Arzt anzuwenden.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, wird 2- bia 4mal täglich eine Tasse des wie folgt bereiteten Teeaufgusses getrunken: Ein Aufgußbeutel wird mit siedendem Wasser (ca. 150ml) übergossen, etwa 10 bis 15 Minuten ziehengelassen und dabei mit einem Teelöffel mehrmals leicht ausgedrückt.
Dauer der Anwendung: Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.
Nebenwikungen: Keine bekannt.
Hinweis: Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.