
Geeignet für Suppen, Gemüse, Salate, Sossen, Fisch- und Fleischspeisen, Kartoffeln.
Die Petersilie entstammt der Familie der Doldengewächse (Apiaceae). Zur Blütezeit im Hochsommer kann eine Petersilienpflanze - lässt man sie wachsen - bis zu einem Meter hoch werden. Ihre intensiv dunkelgrünen Blätter sind in viele Abschnitte untergliedert. Die typischen paarweisen Teilfrüchte sind unregelmässig rundlich gezackt. Wahrscheinlich ist die Petersilie das bekannteste Würzkraut, sie als Allerweltskraut anzusehen wäre aber falsch.
HerkunftPetersilie hat eine lange Geschichte. Ihr Ursprung liegt im Mittelmeergebiet, mit grosser Wahrscheinlichkeit in Griechenland, wie der Name vermuten lässt: 'selinon' ist die Bezeichnung der Doldengewächse, und 'petrós' heisst Felsen (wo die Petersilie wuchs). Bei den Griechen war dieses Würzkraut in erster Linie ein Heilkraut. Sicher ist, dass es schon vor mehr als fünftausend Jahren kultiviert und dreitausend Jahre vor Christus bereits im südlichen Mitteleuropa angebaut wurde. Die Kenntnis der Petersilie ging dann auf die Römer über, und diese brachten sie nach Gallien. Zur Zeit Karls des Grossen wurde sie im Fränkischen Reich angebaut und erfuhr besonders durch die Klöster ihre weitere Verbreitung.
VerwendungEs gibt fast nichts, wozu das angenehme Aroma dieses Würzkrautes nicht passt: Kartoffel-, Gemüse-, Pilz- und Fleischgerichte, Suppen, Saucen, Salat- und Käseplatten. Ein Kräuterquark ohne Petersilie ist kaum vorstellbar.
HeilwirkungPetersilie und vor allem die Petersilienwurzel kennt man noch heute als Heilmittel bei Blasenerkrankungen und Verdauungsstörungen. Petersilie ist reich an Vitamin C.
Haben Sie gewusst?Petersilie ist, roh gegessen, nach jedem Mahl ein ideales natürliches Mittel für frischen Atem, und nach scharf gewürzten Gerichten gegessen, mildert sie deren Schärfe. Getrocknete Petersilie sollte immer mitgekocht werden, um ihr Aroma zu verstärken.