
Geeignet für Hackbraten, Leberknödel, Wildgerichte, Fisch, italienische Gerichte, Pizza.
Oregano, auch Wintermajoran oder, besonders früher, Dost genannt, ist ein Lippenblütler (Lamiaceae). Die etwa fünfzig Zentimeter hohe, buschige Oreganopflanze trägt kleine, leicht behaarte Blätter. Diese enthalten zahlreiche Öldrüsen mit ätherischen Ölen. Das herbe, bittere, salzige und durchdringende Aroma entspricht in etwa dem des Majorans, was auch in den volkstümlichen Namen 'Wurstkraut' und 'Wilder Majoran' angedeutet wird.
HerkunftQuellen über die ursprüngliche Herkunft von Oregano sind mit Vorsicht zu interpretieren. Das Wort 'Origanum' bezeichnete auch den eng verwandten, aber im Geschmack viel milderen Majoran. Die Römer bauten ein 'Origanum' in ihren Gärten an, welches sie als herb und bitter beschrieben; dies trifft auf Oregano zu. Abgesehen von den nicht ganz eindeutigen römischen Quellen, kann nur noch ein Basler Rezept aus dem 17. Jahrhundert angeführt werden, in dem Oregano als Zutat zu Pfannkuchen erwähnt wird. Heute sind die wichtigsten Lieferanten Italien, Griechenland und Mexiko.
VerwendungOregano ist das Pizzagewürz schlechthin. Sein Aroma entfaltet sich aber auch vorzüglich in Ratatouille, Gulasch, Saucen, Suppen, Eintöpfen, Gemüse, Tomatengerichten und nicht zuletzt auch in Gewürzbrot. Oregano ist auch ein Muss im mexikanischen Nationalgericht 'Chilli con carne'.
HeilwirkungOregano hilft, als Tee aufgegossen, gegen Husten, Magen- und Gallenbeschwerden. Zerkaute Oreganoblätter lindern Zahnschmerzen.
Haben Sie gewusst?Oregano soll immer längere Zeit mitgekocht werden, damit es sein volles Aroma entfaltet.