
Geeignet für Leberknödel, Hackbraten, Schweinebraten, Geflügel, Wurst, Nürnberger Bratwurst, Kartoffelsuppe. Auch für das Leberwurstbrot ein ideales Gewürz für den Geschmack und zur Verzierung.
Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Pflanze liebt ein warmes Klima. Als Gewürz werden die getrockneten, kleinen, grau gefärbten Blätter verwendet. Sie enthalten ätherische Öle, wie Gerb- und Bitterstoffe, die beim Zerreiben ihr durchdringendes, etwas bitteres Aroma entfalten.
HerkunftVermutlich wurde der Majoran bereits früh in der arabischen Welt kultiviert. Auch griechische und römische Quellen berichten von ihm. In der Antike wie später auch im Mittelalter wurde Majoran zu Kränzen gebunden und als Grabbeigabe verwendet. Erst im späten Mittelalter wurde das Gewürzkraut 'küchenfähig'. Aus den Klostergärten der Benediktiner fand er schliesslich langsam seine Verbreitung in die Gärten und Küchen Europas. Heute sind Deutschland, Ungarn, Frankreich, Österreich und Spanien die wichtigsten Lieferanten. Die beste Qualität von Majoran kommt aus Deutschland.
VerwendungMajoran ist unverzichtbar als Wurstgewürz und gibt vielen Fleisch- und Geflügelgerichten eine spezielle Note. Daneben darf das Kraut auch in Bohnen- und Kartoffelgerichten, zu Karotten, in Gurken- und Rettichsalat, Pizza, Hackbraten, Kräuterbutter und Saucen nicht fehlen. Zusammen mit Thymian ergibt Majoran eine vorzügliche Geschmackskomposition!
HeilwirkungAls Tee aufgegossen, wirkt Majoran bei Erkältungen, Kopfschmerzen, Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden.
Haben Sie gewusst?Für eine guten Duft im Wäscheschrank eignet sich nicht nur Lavendel oder Thymian, sondern ebenso ein Kräutersäckchen mit Majoran.