
Geeignet für Sauerbraten, Hasenpfeffer, Fischsud, Hering, Marinaden, Gurken, Linsen und Eintopfgerichte.
Der Lorbeerbaum ist ein Mitglied der vorwiegend tropischen Pflanzenfamilie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Der Baum wird bis zu zwölf Meter hoch und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Seine kräftig grünen, ledrigen Blätter werden in jungem Zustand gepflückt und sofort getrocknet, dadurch behalten sie ihre grüne Farbe. Die in den Blättern enthaltenen Ölzellen mit ihren ätherischen Ölen sind verantwortlich für die starke, eigenwillige Würzkraft.
HerkunftLorbeer hatte bereits in der Antike einen hohen Stellenwert. Ein Lorbeerkranz galt als Siegeszeichen für Krieger und Olympioniken. Die römischen Krieger ruhten auf Lorbeeren - die Redewendung unserer Zeit hat also einen ganz konkreten Ursprung. Lorbeerbäume wachsen heute überall im Mittelmeerraum, interessanterweise aber auch in der Sonnenstube Englands, auf der Insel Wight im Ärmelkanal, welche diese Kuriosität dem warmen Golfstrom verdankt.
VerwendungLorbeer ist eine Würzbeigabe, die meistens nicht mitgegessen wird. Die Blätter werden in den Speisen mitgekocht, mitgedünstet oder zum Einlegen verwendet. Ihr Aroma verfeinert Fisch- und Fleischgerichte, Suppen, Eintöpfe, Gemüse, Sauerkraut und wird in Marinaden, Beizen und Fischsud geschätzt.
HeilwirkungAls Aufguss wirkt Lorbeer harntreibend und hilft bei Rheumaleiden. Seine Wirkung entfaltet er auch in Furunkelsalben.
Haben Sie gewusst?Eine spezielle Duftkugel können Sie ganz einfach selbst herstellen: Bestecken Sie eine Styroporkugel mit über Nacht in kaltes Wasser eingelegte Lorbeerblättern, und umwickeln Sie sie mit Messingdraht.