
Lindenblüten werden bei fiebrigen Erkältungen (schweißtreibend) und Schnupfen angewendet. Außerdem lindern Lindenblüten Reizhusten, wirken krampflösend und beruhigend.
Lindenbäume sind sehr anpassungsfähig und vertragen einen starken Rückschnitt. Das läßt sie für die Randbepflanzung von Straßen besonders geeignet erscheinen. Das Holz verschiedener Arten wird wegen seiner hellen Farbe und seines geringen Gewichts gerne zum Schnitzen, Drechseln und zur Herstellung von Musikinstrumenten verwendet. Medizinisch finden Lindenblüten verschiedener Arten und Hybriden Verwendung, darunter die von Tilia cordata, Tilia platyphyllos (Sommerlinde), Tilia americana und Tilia X europaea (Winterlinde).
Lindenblüten dürfen nur von der großblättrigen Sommerlinde und der kleinblättrigen Winterlinde, nicht jedoch von der Silberlinde gewonnen werden. Zur Droge zählen auch die sog. Hochblätter.
Arzneilich wirksamer Bestandteil: Lindenblüten
Anwendungsgebiete: Erkältungskrankheiten und damit verbundener Husten.
Gegenanzeigen: Keine bekannt.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Keine bekannt.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, wird 1- bis 2mal täglich eine Tasse des wie folgt bereiteten Teeaufgusses getrunken: Ein Aufgußbeutel wird mit siedendem Wasser (ca. 150ml) übergossen, etwa 10 bis 15 Minuten ziehengelassen und dabei mit einem Teelöffel mehrmals leicht ausgedrückt.
Dauer der Anwendung: Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.
Nebenwirkungen: Keine bekannt.
Hinweis: Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.