Lagerung von Tee - Das sollten Sie beachten

Verfasst am Donnerstag, 4. Oktober 2007

Genauso wenig, wie über die Haltbarkeit von Tee nachgedacht wird, werden die Lagerbedingungen beachtet. Tee stellt grundsätzlich keine großen Ansprüche, allerdings sollte im Sinne des Geschmacks einiges beachtet werden.

Trocken und kühl sind die Zauberworte, die für lang anhaltende Aromen sorgen. Geschützt vor Wärme und Sonne kann das Haltbarkeitsdatum von 2 Jahren ohne Probleme erreicht werden.

Für die Aufbewahrung eignen sich am besten Teedosen. Entweder aus Aluminium, Keramik oder Holz ist die optimale Schutzatmosphäre gegeben. Die Vielfalt dieser schafft das richtige Design für Ihre Küche. Ob bunt, uni oder mit stilvollen Motiven, eine Teedose muss nicht im Schrank verschwinden.

Loser Tee und Teebeutel können und müssen in gleichem Maße in einer Teedose verstaut werden. Die Pappverpackungen von Teebeutel schützen zwar vor Sonneneinstrahlung, halten jedoch nicht fremde Gerüche und Wasserdampf ab. Wasserdampf und die daraus resultierende Feuchtigkeit sind ebenfalls Gift für das Aroma eines jeden Tees. Einmal aufgenommen, gibt der Tee sein Koffein und seine Aromastoffe unbemerkt frei.

Vorsicht ist geboten, wenn der Tee im Schrank neben anderen Gewürzen gelagert wird. Mit der Aufbewahrung in einer dafür vorgesehenen Dose ist das sicher kein Problem, ist dieser jedoch nicht luftdicht verschlossen, eignet sich Tee gern fremde Gerüche an. Gerade Gewürze wie Nelken, Knoblauch, Bohnenkraut oder auch Muskat verfügen über einen starken Eigengeruch, der sich bei unsachgemäßer Lagerung auf den Tee übertragen kann.

Kühl lagern heißt nicht, den Tee dauerhaft im Kühlschrank unterzubringen. Zwar schaden die Temperaturen nicht, aber die Umgebungstemperatur einer Abstell- oder Speisekammer sind für diesen Zweck vollkommen ausreichend.

Auch wenn Tee luftdicht gelagert wird, müssen Sie keine Angst vor Schimmel oder ähnlichem haben. Durch die Verarbeitungsschritte, zu denen auch die Fermentierung gehört, ist der Tee gänzlich getrocknet und lässt für Pilzsporen keinerlei Nährboden.

Probieren Sie es aus, Sie werden die Qualitätsunterschiede schnell feststellen.