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Geeignet für alle Speisen wie Kraut, Brot, Käse, Bratkartoffeln, verschiedene Gebäcke und Braten.
Kümmel, auch Wiesenkümmel genannt, entstammt der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die zweijährige Pflanze wird bis zu einem Meter hoch, ist stark verzweigt und trägt fein gefiederte Blätter und Dolden mit sehr vielen kleinen, weissen bis rötlichen Blüten, aus denen später die Früchte mit den bekannten Kümmelsamen entstehen, die wie dunkle, gerippte Miniaturbananen aussehen. Kümmel duftet sehr kräftig aromatisch, sein Aroma bekommt er von ätherischen Ölen wie Carvon und Limonen.
HerkunftSeit über fünftausend Jahren wird Kümmel als Gewürz verwendet, und vieles deutet darauf hin, dass er bereits in der Steinzeit bekannt war. Urspünglich in den gemässigten Zonen Asiens sowie Zentral- und Nordeuropas beheimatet, ist er heute in ganz Europa und Nordamerika verbreitet. Der wichtigste Kümmellieferant ist heute Holland.
VerwendungKümmel verstärkt den Eigengeschmack vieler Gemüse; besonders gut schmeckt er zu neuen Kartoffeln, zu Käse und zu Kohl. Das spezielle Kümmelaroma ist ein unabdingbarer Bestandteil des Irish Stew und macht sich auch gut in Suppen, Quarkmischungen, Salzgebäck und zu Kutteln. Kümmel gehört natürlich auch in die in unseren Breitengraden bestens bekannten Kümmelbrote.
HeilwirkungKümmeltee hat schon zu Urgrossmutters Zeiten den Magen beruhigt. Er wirkt aber auch bei schwer verdaulichen Speisen wie Kohlgerichten, fettem Fleisch und Käse.
Haben Sie gewusst?Das Essen eines Kümmelbrötchens soll alkoholbedingtes Magengrimmen lindern.