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Geeignet für Fleisch-, Fisch- und Geflügelsaucen, Salate und Kerbelsuppe.
Die einjährige, bis zu 60 cm hohe Pflanze mit ihren farnähnlichen, hellgrünen Blättchen und den weißen Blüten gehört zur Familie der Doldengewächse und stammt ursprünglich aus Südostrußland. Schon die Römer kannten Kerbel und würzten damit Gerichte mit Hühnerfleisch. Kerbelblätter ähneln denen der glatten Petersilie, sind aber viel zarter.
Geschmack und AromaKerbel schmeckt leicht süßlich und erinnert im Geschmack etwas an Fenchel und Anis.
VerwendungKerbel gibt es frisch oder getrocknet zu kaufen. Er ist unentbehrlich in der beliebten Kerbelsuppe, in Kräutermayonnaise oder -remoulade. Kerbel paßt gut an Eiergerichte, wie Rührei und Omelett, und an zarte Cremesuppen sowie an Quark, Joghurt, Frischkäse. Helle Fleisch- und Fischragouts werden gerne mit Kerbel abgeschmeckt.
KüchentipsKerbel verliert durch langes Kochen ein Großteil seines Aromas. Darum nie lange mitkochen lassen. Am besten ein Teil des gehackten Krauts erst gegen Ende der Garzeit an das Gericht geben.