
Geeignet für Salate, grüne Saucen, Tomatensuppe und Tomatensauce. Diese Estragonblätter kommen aus Deutschland.
Estragon, auch Dragon oder Schlangenkraut genannt, ist ein Korbblütler (Compositae). Der lateinische Namenszusatz 'dracunculus', 'kleiner Drache', rührt von der mittelalterlichen Überzeugung her, das Kraut sei ein Gegenmittel bei Bissen von giftigen Tieren. Die widerstandsfähige Pflanzenstaude wird über einen Meter hoch. Dem Haupttrieb entspringen zahlreiche Nebenäste und hell- bis dunkelgrüne Blätter. Die Pflanze duftet angenehm, fein und gleichzeitig intensiv aromatisch. Dafür sind ätherische Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe verantwortlich.
HerkunftDie ursprünglich wohl in China beheimatete Pflanze eroberte sich erst im 15. Jahrhundert in ganz Europa einen festen Platz. Das klassische Land für dieses Gewürz mit den langen Blättern ist heute sicher Frankreich.
VerwendungPoulet à l`Estragon, Fondue à l`Estragon, Estragonessig sind klassische Gerichte mit diesem edlen Gewürz. Man verwendet es aber auch für Kräuter- und Buttermischungen, Saucen, Fleisch-, Gemüse- und Wildgerichte, Gurken, Senf- und Salatsaucen. In Amerika, wo das Gewürz heute ebenfalls heimisch ist, verwendet man Estragon als Beigabe zu Obstsalaten. Am Schwarzen Meer wird er über das Grillgut gestreut - Varianten, die vielleicht einmal auszuprobieren wären.
HeilwirkungEstragon wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend. Dank seinem hohen Gehalt an Mineralstoffen eignet er sich auch ideal für eine salzfreie Diät.
Haben Sie gewusst?In alten Zeiten glaubte man, ein in der Kleidung verborgenes Sträusschen Estragon bewahre vor Schlangenbiss.