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Pflanzliches Mittel bei Harnwegerkrankungen. Frühzeitig eingenommen, kann der Blasen- und Nierentee N eine unkompliziert verlaufende Harnwegsinfektion positiv beeinflussen und daher eine Antibiotikaeinnahme unnötig machen.
Heilkräutertees eignen sich besonders für die Selbstbehandlung von Alltagsbeschwerden. Solche Heißwasserauszüge sind aber häufig eine sinnvolle Ergänzung ärztlicher Maßnahmen.
Anwendungsgebiete: Zur Unterstützung bei der Therapie von Blasen- und Nierenbeckenkatarrhen.
Gegenanzeigen: Keine bekannt.
Wechselwirkung mit anderen Mitteln: Der Tee soll nicht zusammen mit Mitteln gegeben werden, die zur Bildung eines sauren Harns führen.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, wird 3- bis 4mal täglich 1 Tasse des wie folgt frisch bereiteten Teeaufgusses getrunken: Ein Aufgußbeutel wird mit Wasser (150ml) etwa 15 Minuten lang gekocht. Der Tee kann auch durch Ansetzen mit kalten Wasser und mehrstündiges Ziehen und wiederholtem leichten Ausdrücken des Aufgußbeutels bereitet werden. Nach Beutelentnahme ist kurz aufzukochen. Süßung entbehrlich.
Dauer der Anwendung: Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.
Nebenwirkungen: Bei Magenempfindlichkeit und bei Kindern können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Hinweis: Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die hier nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Hinweis: Bei langandauernder Anwendung oder bei Überdosierung sind Leberschäden möglich (Hydrochinonvergiftung).
Zutaten:Bärentraubenblätter 40g, Samenfreie Gartenbohnenhülsen 20g, Schachtelhalmkraut 15g, Birkenblätter 10g; sonstige Bestandteile: Pfefferminzblätter, Ringelblumenblüten, Süßholzwurzel